Heizband


Rohrbegleitheizung mit einem selbstregulierenden Heizband
Heizband Aufbau

1-Stromführender Leiter

2-Selbstlimitierende Matrize

3-Bonded Jacket (optional)

4-Isolierhülle

5-Schutzgeflecht

6-Schutzmantel

Beispiel Begleitheizung

Zur Dimensionierung als Prozessheizung benötigt man:

  • Rohrlänge: z.B. 25m
  • Rohrdurchm.: z.B. DN100
  • gewünschte Halttemp.: z.B. 5°C
  • min. Umgebungstemp.: z.B. -20°C
  • max. Rohrtemp.:z.B. 25°C
  • max. Mediumtemp.
  • Isolierstärke: z.B.30 mm
  • Lage des Rohres: Innen/Aussen

Allgemeines zur Begleitheizung

Eine thermische Isolation alleine reicht nicht aus um Temperaturverlust in Rohren zu verhindern. Ein ¾" Rohr mit einer 25 mm dicken Isolation gefriert beispielsweise innerhalb von 13 Stunden, wenn die Umgebungstemperatur -10°C beträgt. Zugefrorene Wasserrohre können platzen und dadurch Verluste, Überflutungen und sonstige Schäden verursachen. Heizölleitungen können durch Frost verstopfen, was in der Folge zu Heizungsausfällen führt.

Aber nicht nur zum Frostschutz sondern auch in der Industrie und der Lebensmittelverarbeitung werden Rohre mit Hilfe von Heizbändern temperiert da viele Medien unter einer gewissen Mindesttemperatur Ihre gewünschten Eigenschaften verlieren (Fett beispielsweise beginnt zu stocken).

Spannung230 VAC
Leistung @ 10 °C10 W/m (CT-L10), 18W/m (CT-L18), 25 W/m (CT-L25
max. zulässige Werkstücktemperatur dauernd eingeschaltet65 °C
max. zulässige Werkstücktemperatur ausgeschaltet65 °C
max. Betriebstemperatur65 °C
min. Betriebstemperatur-45 °C
min. Lagertemperatur-30 °C
min. Installationstemperatur5°C
min. Biegeradius25 mm
max. Widerstand des Geflechts18 Ω/km
Abmessung mit Polyolefin Außenmantel9,60 mm x 5,70 mm (HTL)
Abmessung mit Fluorpolymer Außenmantel9,60 mm x 5,20 mm (HTL)
Liefergröße1m - 500 m
ZulassungenCE, VDE
 
Spannung230 VAC
Leistung @ 10 °C20 W/m (CT-R20), 30 W/m (CT-R30)
max. zulässige Werkstücktemperatur dauernd eingeschaltet65 °C
max. zulässige Werkstücktemperatur ausgeschaltet85 °C
max. Betriebstemperatur65 °C
min. Betriebstemperatur-45 °C
min. Lagertemperatur-45 °C
min. Installationstemperatur-30 °C
min. Biegeradius25 mm
max. Widerstand des Geflechts18 Ω/km
Abmessung mit Polyolefin Außenmantel 14,00 mm x 5,20 mm
Abmessung mit Fluorpolymer Außenmantel8,00 mm x 5,20 mm 
15,40 mm x 5,30 mm
Liefergröße500 m Trommel
ZulassungenCE, VDE
 
Spannung230 VAC
Leistung @ 10 °C40 W/m (CT-P40)
max. zulässige Werkstücktemperatur dauernd eingeschaltet65 °C
max. zulässige Werkstücktemperatur ausgeschaltet85 °C
max. Betriebstemperatur65 °C
min. Betriebstemperatur-45 °C
min. Lagertemperatur-45 °C
min. Installationstemperatur-30 °C
min. Biegeradius25 mm
max. Widerstand des Geflechts18 Ω/km
Abmessung mit Polyolefin Außenmantel 14,00 mm x 5,20 mm (HTP)
Abmessung mit Fluorpolymer Außenmantel 15,40 mm x 5,30 mm (HTP)
Liefergröße1 - 500 m
ZulassungenCE, VDE
 

Montage einer Rohrbegleitheizung:

Im Optimalfall ist das Heizband parallel zur Rohrachse zu verlegen, wobei sich die Länge und Leistung der zu installierenden Heizleitung nach der Rohroberfläche richtet. Ist an einer kurzen Stelle des Rohres auf Grund lokaler Umstände mehr Leistungsbedarf gegeben (zum Beispiel größerer Rohrdurchmesser, Stichleitung ins Freie, Armaturen) kann man einfach von der gestreckten Verlegung auf Wicklung wechseln ( Angaben des Leistungsbedarfs beachten).

Die confotherm Heizbänder sind mittels Gewebeklebeband am Rohr zu befestigen, wobei die montierten Heizbänder einander - im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkabeln - einander auch berühren dürfen ohne das es zu einer Überhitzung oder Beschädigung führen kann.

Ist ein elektrisches Heizband am Rohr befestigt, erfolgt eine Bandagierung mittels selbstklebender Alufolie. Dadurch wird alles durchgehend angelegt und eine optimale Wärmeübertragung auf das zu beheizende Rohr gewährleistet. Anschließend wird die Isolierung aufgebracht, deren Stärke mit der installierten Heizung gemäß Projekt übereinstimmen muss. Die Isolierschalen müssen in trockenem Zustand montiert und wasserdicht abgeschlossen werden.

Rohrleitungen bzw. Behälter, an denen elektrische Heizbänder installiert werden, müssen äußerlich durch Anbringen von Hinweisschildern (Warnschildern) in entsprechenden Abständen kenntlich gemacht werden.

Es ist unbedingt zu beachten, dass die Muffe (Verbindung aktives Heizband selbstregulierend mit dem Kaltende) am Rohr aufliegt und nur das kalte Ende durch die Isolierung zum Anschlusspunkt geführt wird. Die confotherm Heizbänder können an Normalspannung 230Volt angeschlossen werden und sind mit einer trägen Sicherung (C) zu überwachen. Ansonsten gelten die ortsüblichen Werksvorschriften.

Projektierung einer Begleitheizung

Generell ist die Projektierung von Anlagen und vor allem die Montage von selbstlimitierenden Heizbändern einfacher als mit seriellen Heizkabeln. Kreuzt man selbstregulierende Heizbänder oder montiert man sie ungleichmäßig besteht hier keine Gefahr der aktiven Überhitzung. Außerdem gibt es hier nur eine Kaltleitung und das Ende vom Heizband kann weit weg vom Anschluss liegen.

Aber auch hier sind, um den Leistungsbedarf einer Begleitheizungen zu errechnen, genaue Angaben erforderlich.

So muss sich der Auftraggeber im klaren sein, was von der Heizung gefordert wird. Nachstehende Beispiele zeigen Ihnen einige Einsatzmöglichkeiten von confotherm Heizbändern:

  • Beheizung von Wasserleitungen oder Behältern
  • Schutz vor Frost
  • Rohrheizung mit ungleichem Leistungsbedarf mit nur einem Band
  • Aufheizen stehender Medien innerhalb einer festgesetzten Zeit
  • Beheizung von Leitungen zur Temperaturerhaltung (z.B.: Öl)

Wesentlicher Punkt für derartige Heizungen ist, die maximalen Temperaturen  denen ein selbstregulierendes Heizband ausgesetzt ist zu kennen.

Die Höhe der zu installierenden Heizleistung hängt von der Stärke der Isolierung ab, deren Eigenschaften für die Projektierung  bekannt sein müssen

Zur Vermeidung von Beschädigungen sollten für Rohrleitungen (je nach Betriebstemperatur), Heizbänder mit Teflon-, Silikon oder Polyolefinmantel verwendet werden. Welches Band zum Einsatz kommt hängt davon ab welche Einflüsse auf das Heizelement wirken (Rohr- und Umgebungstemperatur, Säurehaltige Dämpfe).



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